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WebentwicklungWordPressStrategie

WordPress vs. Custom: Wann lohnt sich eine individuelle Website?

· Cristoforo Marrazzo · 5 Min. Lesezeit

"Nehmt doch einfach WordPress" — diesen Satz hört man oft. Und ja, WordPress hat seine Berechtigung. Aber es ist nicht immer die richtige Antwort. Gerade für KMU mit konkreten Anforderungen lohnt sich ein genauer Blick.

1. WordPress: Stärken und Schwächen

WordPress ist das meistgenutzte CMS weltweit — und das aus gutem Grund:

  • Riesiges Ökosystem: Tausende Themes und Plugins für fast jeden Anwendungsfall
  • Schneller Start: Eine einfache Website kann in wenigen Tagen stehen
  • Bekanntes Backend: Viele Mitarbeiter kennen das WordPress-Dashboard bereits
  • Günstig im Setup: Hosting ab 5-10 EUR/Monat

Aber es gibt eine Kehrseite:

  • Performance: WordPress-Seiten laden oft langsam — PHP-Rendering, Datenbank-Abfragen, Plugin-Overhead
  • Sicherheit: Regelmäßige Updates nötig. Plugins sind das häufigste Einfallstor für Angriffe
  • Wartungskosten: Premium-Themes, Plugin-Lizenzen, Hosting-Upgrades summieren sich
  • Flexibilitätsgrenze: Sobald ihr etwas braucht, das kein Plugin abdeckt, wird es teuer

2. Custom: Wann es sich lohnt

Eine individuelle Lösung — zum Beispiel mit Astro, Next.js oder einem eigenen CMS — lohnt sich besonders in diesen Fällen:

  • Performance ist geschäftskritisch: Statische Seiten laden in unter 1 Sekunde — ohne Caching-Plugins
  • Spezielle Funktionen nötig: KI-Chatbot, Buchungssystem, interaktive Tools, Dashboards
  • Kein Vendor-Lock-in gewünscht: Der Code gehört euch. Jeder Entwickler kann weiterarbeiten
  • Langfristig günstiger: Keine Plugin-Lizenzen, keine Theme-Erneuerungen, schlankes Hosting
  • SEO-Vorteile: Schnellere Ladezeiten = besseres Google-Ranking (Core Web Vitals)

„Die Frage ist nicht WordPress vs. Custom — sondern: Was braucht euer Geschäft wirklich? Manchmal ist WordPress genau richtig. Manchmal kostet es langfristig mehr als die individuelle Lösung."

3. Der ehrliche Vergleich

Kriterium WordPress Custom
Ladezeit 2-5 Sekunden < 1 Sekunde
Sicherheit Regelmäßige Updates nötig Minimale Angriffsfläche
Setup-Kosten Niedrig Höher
Laufende Kosten Plugins, Themes, Hosting Minimal
Flexibilität Plugin-abhängig Unbegrenzt
Content-Pflege WordPress-Dashboard Eigenes Admin-Panel
KI-Integration Begrenzt (Plugins) Nativ möglich

Fazit

WordPress ist gut für: Blogs, einfache Firmen-Websites, Projekte mit kleinem Budget und kurzem Zeitrahmen.

Custom ist besser für: Performance-kritische Seiten, individuelle Funktionen, KI-Integration, langfristige Projekte ohne Vendor-Lock-in.

Die ehrliche Antwort: Es kommt auf euren konkreten Fall an. Und genau das klären wir gerne in einem kurzen Gespräch.

Welcher Weg passt zu euch?

In 30 Minuten klären wir, ob WordPress reicht oder eine individuelle Lösung sinnvoller ist.

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Cristoforo Marrazzo

KI-Berater & Entwickler in Stuttgart. Baut individuelle Websites, Web-Apps und KI-Chatbots für KMU.

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